Ich kann ja
auch mal ein bißchen ausholen. Vielleicht ist dann mein "kryptischer" (O-Ton Frau Jules) Eintrag ein bißchen besser zu verstehen.
Sonntag. Geburtstagsessen bei meiner Schwiegermutter. Insgesamt war es sehr schön, aber es gab ein paar Momente, in denen ich (entgegen meiner sonstigen "Gewohnheit" - auch Angst genannt) mal was gesagt habe.
Da war also die Situation mit der Brille. Sie gehörte dem Lebensgefährten meiner Schwiegermutter, nennen wir ihn R., und lag auf dem Tisch. Finn wutzte (logischerweise) durch die Wohnung und wollte sich irgendwann die Brille nehmen. Natürlich hab ich "Nein" gesagt. Weil es eine Brille war und vor allem, weil sie nicht Finn gehörte. Ich weiss nicht, ob R dann meinte, den tollen Opa raushängen lassen zu müssen, auf jeden Fall fing er dann an mit "Ach komm, das ist doch nicht so schlimm. Finn, die kannst Du ruhig nehmen!"
Für einen Moment war ich baff und dachte nur "Hallooo??" Dann hab ich aber auch was gesagt. Wenn ich "Nein" zu Finn sage, dann meine ich das auch so. Und nicht "Ich sage Nein, aber wenn jemand anders Ja sagt, dann ist das schon okay!" Ich solle mal nicht so sein, das wäre doch "nur" eine Brille. Ja klar, diesmal ist es eine Brille und beim nächsten Mal!? Ganz davon abgesehen, dass ich Finn ja auch irgendwann mal beibringen muss, dass nicht alles ihm gehört, was so rumliegt. Und da erwarte ich dann einfach ein bißchen Unterstützung.
Dann kam noch der Spruch "Gell, Finn, in einem Jahr hast Du dann auch einen Nintendo!" wo ich dachte "Wenn überhaupt, bekommt der einen, wenn er in die Schule geht... In einem Jahr gehen wir in eine Waldspielgruppe oder sowas. Das konnte R auch nicht verstehen. "Es gibt doch auch schon Spiele für so Kleine!" Ja, das mag ja alles sein. Das heisst aber nicht im Umkehrschluss, dass es das auch für Finn geben muss.
Aus der Diskussion, dass man ja nichts dagegen ausrichten könne, wenn Kinder Alkohol und Zigaretten ausprobieren, habe ich mich dann irgendwann ausgeklinkt. Ich bin da einfach anderer Ansicht, aber das auseinander zu legen, hatte ich keine Lust - zumal es auch so aussah, als würde das, was ich sage, gar nicht ankommen.
Zum krönenden Abschluss dann noch die Sache mit der "Schublade, in der die Schokolade ist". Die wollte R Finn dann auch immer unbedingt zeigen. Prima! Das ist ja quasi sowas wie eine Einladung, sich da jederzeit dran bedienen zu dürfen. Gut, dass Finn das gar nicht mitbekommen hat, weil er erst noch zu müde war (er hatte auf der Hinfahrt geschlafen) und nachher schon wieder müde war..
Opa sein hin oder her. Ich finde aber nicht, dass man sich deshalb alles rausnehmen kann und gar nicht auf das hört, was die Eltern sagen.
Mag sein, dass ich da mit der Zeit auch ein dickeres Fell bekomme, aber am Sonntag musste ich das einfach mal ein bißchen ausfechten ^-^
Sonntag. Geburtstagsessen bei meiner Schwiegermutter. Insgesamt war es sehr schön, aber es gab ein paar Momente, in denen ich (entgegen meiner sonstigen "Gewohnheit" - auch Angst genannt) mal was gesagt habe.
Da war also die Situation mit der Brille. Sie gehörte dem Lebensgefährten meiner Schwiegermutter, nennen wir ihn R., und lag auf dem Tisch. Finn wutzte (logischerweise) durch die Wohnung und wollte sich irgendwann die Brille nehmen. Natürlich hab ich "Nein" gesagt. Weil es eine Brille war und vor allem, weil sie nicht Finn gehörte. Ich weiss nicht, ob R dann meinte, den tollen Opa raushängen lassen zu müssen, auf jeden Fall fing er dann an mit "Ach komm, das ist doch nicht so schlimm. Finn, die kannst Du ruhig nehmen!"
Für einen Moment war ich baff und dachte nur "Hallooo??" Dann hab ich aber auch was gesagt. Wenn ich "Nein" zu Finn sage, dann meine ich das auch so. Und nicht "Ich sage Nein, aber wenn jemand anders Ja sagt, dann ist das schon okay!" Ich solle mal nicht so sein, das wäre doch "nur" eine Brille. Ja klar, diesmal ist es eine Brille und beim nächsten Mal!? Ganz davon abgesehen, dass ich Finn ja auch irgendwann mal beibringen muss, dass nicht alles ihm gehört, was so rumliegt. Und da erwarte ich dann einfach ein bißchen Unterstützung.
Dann kam noch der Spruch "Gell, Finn, in einem Jahr hast Du dann auch einen Nintendo!" wo ich dachte "Wenn überhaupt, bekommt der einen, wenn er in die Schule geht... In einem Jahr gehen wir in eine Waldspielgruppe oder sowas. Das konnte R auch nicht verstehen. "Es gibt doch auch schon Spiele für so Kleine!" Ja, das mag ja alles sein. Das heisst aber nicht im Umkehrschluss, dass es das auch für Finn geben muss.
Aus der Diskussion, dass man ja nichts dagegen ausrichten könne, wenn Kinder Alkohol und Zigaretten ausprobieren, habe ich mich dann irgendwann ausgeklinkt. Ich bin da einfach anderer Ansicht, aber das auseinander zu legen, hatte ich keine Lust - zumal es auch so aussah, als würde das, was ich sage, gar nicht ankommen.
Zum krönenden Abschluss dann noch die Sache mit der "Schublade, in der die Schokolade ist". Die wollte R Finn dann auch immer unbedingt zeigen. Prima! Das ist ja quasi sowas wie eine Einladung, sich da jederzeit dran bedienen zu dürfen. Gut, dass Finn das gar nicht mitbekommen hat, weil er erst noch zu müde war (er hatte auf der Hinfahrt geschlafen) und nachher schon wieder müde war..
Opa sein hin oder her. Ich finde aber nicht, dass man sich deshalb alles rausnehmen kann und gar nicht auf das hört, was die Eltern sagen.
Mag sein, dass ich da mit der Zeit auch ein dickeres Fell bekomme, aber am Sonntag musste ich das einfach mal ein bißchen ausfechten ^-^
Di, 18. Mär, 09:57
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Plötzlich haben sie alles vergessen, was Ihnen als Eltern wichtig war.
Sie haben das genau richtig gemacht, Frau Göttin!
Und es ging ja nun mal nicht um das dritte Stück Schokolade, das ich "verboten" habe. Da hätte ich vielleicht auch ein bißchen gelassener reagiert *gg*